Blick nach Wilthen 2 (Hubert Höfer)BannerbildAussicht Weifaer Höhe 1 (Hubert Höfer)Blick zum Valtenberg (Hubert Höfer)Aussicht Weifaer Höhe 2 (Hubert Höfer)Aussicht Weifaer Höhe 3 (Hubert Höfer)Blick nach Wilthen 1 (Hubert Höfer)
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Valtenbergbaude

Genuss und Aussicht auf dem höchsten, sächsischen Berg des Lausitzer Berglandes

Auf dem Gipfel des Valtenbergs – mit 586,6 m die höchste sächsische Erhebung des Lausitzer Berglands – liegt die gemütliche Valtenbergbaude direkt am berühmten König-Johann-Turm. Die Baude ist ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, Radfahrer, Familien und Naturfreunde, die sich hier nach dem Aufstieg mit regionalen Speisen und Getränken stärken und den Blick über die Oberlausitz genießen.

 

Copyright_BAM-Image_Valtenbergturm mit Spielplatz

Copyright BAM-Image - Valtenbergturm mit Spielplatz

Copyright_Gemeinde-Neukirch_

Copyright Gemeinde Neukirch

Infotafel

Baujahr:

1857 Aussichtsturm

1977 Bergbaude in heutiger Gestalt

Eröffnung / Einweihung:

1. Juli 1857 Einweihung des Aussichtsturmes und eines Unterkunfthäuschens

1. Juli 1977 Bergbaude

Höhe:587 m ü. HN
Initiatoren:ursprünglicher Gedanke von Pfarrer M. W. L. Götzinger aus Neustadt/Sachsen um 1804
EigentümerGemeinde Neukirch/Lausitz
PächterSun Sport und Naturbetriebe GbR
Übernachtung:nicht möglich
Adresse:Karl-Berger-Straße 18, 01904 Neukirch/Lausitz
Öffnungszeiten:Samstag/Sonntag 11-17 Uhr
Telefon:unbekannt
Homepage:www.valtenberg.de
E-Mail:bergbaude@valtenberg.de

Geschichte & Hintergründe

Initiatoren

Der ursprüngliche Gedanke für einen Aussichtsbau auf dem Valtenberg geht bereits auf Pfarrer M. W. L. Götzinger aus Neustadt (um 1804) zurück. Zur tatsächlichen Umsetzung kam es jedoch erst in den 1850er Jahren: In der Mitte der 1850er bildete sich ein Komitee aus finanzkräftigen Bürgern und Großbauern aus Ober- und Niederneukirch, das die Bausumme von 1.775 Talern (Sächsischen Talern, Ergänzung der Red.) durch den Verkauf von Anteilscheinen zu je einem Taler aufbrachte. Das Baugrundstück stellte der damalige Grundherr von Niederneukirch, Baron von Oppen-Huldenberg, unentgeltlich zur Verfügung, behielt jedoch die Eigentumsrechte.

Quelle: Der Riese auf dem Gipfel - Wie es zum Bau des Valtenbergturmes kam, Eine Beitragsfolge von Siegfried Heinrich, Neukirch


Jahr / ZeitraumEreignis / Bedeutung
19. Jh.Der Valtenberg trägt noch den alten Namen „Falkenberg“ / „Sokolnik“ (sorbisch „Falke“).
1857Bau des historischen König-Johann-Turms – eines der frühesten Aussichtsbauwerke in der Region (nach Czorneboh und Löbauer Berg).
1864Valtenberg wird Station I. Ordnung der Königlich-Sächsischen Triangulation – Markierung durch eine Vermessungssäule am Turm.
1951Ein früheres Berggasthaus auf dem Gipfel brennt aus, wird aber wieder aufgebaut.
1977Eröffnung der heutigen Bergbaude – später bekannt als Valtenbergbaude.
2024–2025Umfassende Sanierung und Modernisierung der Baude und des Turms durch die Gemeinde Neukirch.

Umgebung

Sehenswerte Punkte rund um die Baude

König-Johann-Turm


Direkt an der Baude steht der 22 m hohe Aussichtsturm, der Namensgeber für die eindrucksvolle Fernsicht über das Oberlausitzer Bergland ist. Der Turm wurde 1857 eingeweiht und zählt zu den ältesten Aussichtstürmen der Region.

 

Am 1. Juli 1857 wurde der noch heute bestehende steinerne Aussichtsturm nach Entwurf des Zittauer Architekten Carl August Schramm eingeweiht. Der Turm wurde nach König Johann von Sachsen (König von 1854 bis 1873) benannt. Neben dem Turm existierte bereits eine kleine Bergwirtschaft. Diese wurde 1859 durch Brandstiftung zerstört und anschließend durch einen Massivbau aus Stein ersetzt. Das Berggasthaus brannte im Jahre 1951 erneut aus. Die heute bestehende „Bergbaude Valtenberg“ wurde nach über 25 Jahren Pause ohne Bewirtschaftung am 1. Juli 1977 eröffnet.


Königlich-Sächsische Triangulation


Der Valtenberg war ab 1864 Teil des geodätischen Netzes der Königlich-Sächsischen Triangulation – einer groß angelegten Landesvermessung, bei der Gipfelpunkte (wie dieser) zur präzisen Erstellung von Landkarten genutzt wurden. Die Vermessungssäule auf dem Turm erinnert noch heute an diese bedeutende technische Leistung.

 

GPS anno 1869 – Die Königlich-Sächsische Triangulation »


Natur & Freizeit

Vom Gipfel führen zahlreiche Wanderwege in alle Richtungen, unter anderem der zertifizierte Oberlausitzer Bergweg. Am Valtenberg erwarten Sie herrliche Ausblicke in die Oberlausitz, bis zum Elbsandsteingebirge oder sogar zum Riesengebirge. Unterwegs erzählt ein Sagenpfad mit QR-Rätseln alte Geschichten rund um den Berg.